Wie Spielautomaten funktionieren

Quelle: Casino.org Neben Kartenspielen und Roulette gehören Spielautomaten zu den beliebtesten Möglichkeiten, im Casino sein Glück zu versuchen. Je nach Gerät zieht der Spieler an einem Hebel, drückt einen Knopf oder berührt den Bildschirm, um einen Mechanismus zu aktivieren. Der sorgt dafür, dass sich mehrere Walzen auf dem Bildschirm drehen und nach einem zufällig bestimmten Zeitraum damit aufhören. Zeigen die Walzen danach gewisse Symbole, hat der Spieler gewonnen – oder eben nicht. Hinter dem Mechanismus stecken einige technische Aspekte, die darüber entscheiden, ob ein Spiel erfolgreich ist oder nicht. Es ist durchaus nützlich, diese Funktionsweisen zu kennen, da es die Chancen auf einen Gewinn am Spielautomaten erhöhen kann.

Zufällige Zahlen

Das Herzstück eines jeden Spielautomaten – ganz gleich, ob er mechanisch oder elektronisch ist –, ist ein Generator, der zufällig Zahlen ermittelt. Bei älteren Automaten macht sich der Generator immer dann ans Werk, wenn der Hebel gezogen wird. Bei modernen Geräten befindet er sich in einem Mikrochip, der ständig Zufallszahlen generiert – selbst dann, wenn kein Spieler den Automaten benutzt. Drückt ein Spieler den Knopf oder den Bildschirm, sind die Zahlen entscheidend, die der Generator in diesem Moment ermittelt hat. Dann steht bereits fest, ob er gewonnen hat oder nicht. Alles, was anschließend auf der Anzeige des Automaten passiert, hat also lediglich den Effekt, die Spannung zu steigern. Es ist demnach ein Mythos, dass ein Spielautomat „heiß“ oder „kalt“ ist. Ebenso wenig ist es möglich, vorauszusagen, wann der Jackpot fällig ist, indem der bisherige Spielverlauf an einem Automaten beobachtet wird. Das bedeutet auch, dass es nicht darauf ankommt, auf welche Weise der Spieler den Automaten aktiviert. Theoretisch kann der Automat tagelang laufen, ohne auch nur einmal eine siegbringende Kombination aus Symbolen anzuzeigen. Er kann aber auch mehrmals innerhalb kürzester Zeit einen Jackpot ausschütten. Wie viele Zahlen für einen Dreh benötigt werden, hängt übrigens davon ab, wie viele Walzen der Automat hat. Sind es drei Walzen, verwendet der Automat die letzten drei ermittelten Zufallszahlen, bei fünf Walzen sind es entsprechend fünf Zahlen.

Quoten und Frequenzen

Selbstverständlich ist es im Interesse des Casinos, so viel Gewinn wie möglich mit einem Spielautomaten zu machen. Daher sorgt es dafür, die Chancen für die Ausschüttung des Jackpots gering zu halten. Wie wahrscheinlich ein Gewinn an einem Spielautomaten ist, wird von der Auszahlungsquote („Payout Ratio“) bestimmt. Die liegt im Normalfall zwischen 60 und 98 Prozent. Das bedeutet, dass von einem Euro, der in einen solchen Automaten gesteckt wird, zwischen 60 und 98 Cent ausgezahlt werden. Der Rest, also zwischen zwei und 40 Cent, wandert in die Tasche des Casinos. Um diese Quote einzuhalten, sind manche Symbole auf den Walzen „gewichtet“. Das heißt, dass sie seltener auftauchen als andere Symbole. Damit das Casino nicht betrügen und beispielsweise komplett verhindern kann, dass ein bestimmtes Symbol auftaucht, werden Automaten in Deutschland von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt geprüft. Außerdem hat die Behörde Gaming Laboratories International festgelegt, dass spätestens nach 50 Millionen Versuchen der Jackpot geknackt werden muss. Um dies zu gewährleisten, ist für jeden Automaten eine Auszahlungstabelle hinterlegt. Auf dieser ist die Trefferfrequenz („Hit Frequency“) verzeichnet – also die Wahrscheinlichkeit für das Anzeigen jedes Symbols auf jeder Walze. Selbstverständlich bekommen Spieler diese Tabelle nicht zu sehen, da sie ansonsten einschätzen könnten, wie wahrscheinlich es ist, an einem Automaten zu gewinnen.

Die Volatilität entscheidet

Spielautomaten werden grundsätzlich in zwei Arten unterschieden: solche mit geringer und solche mit hoher Volatilität. Die Volatilität bezeichnet das finanzielle Risiko, das der Spieler eingehen muss, um einen Gewinn zu erzielen. Ein Automat mit hoher Volatilität hat zwar eine geringe Trefferfrequenz, dafür aber eine hohe Auszahlungsquote. Hat ein Automat dagegen eine geringe Volatilität, ist es umgekehrt: Die Trefferfrequenz ist hoch, die Auszahlungsquote jedoch nur gering. Praktisch bedeutet das: In einen Automaten mit hoher Volatilität muss ein Spieler verhältnismäßig viel Geld werfen, bis er den Jackpot knackt. Der ist dann aber auch entsprechend hoch. Ein Automat mit geringer Volatilität muss dagegen nur mit relativ wenigen Münzen gefüttert werden, entsprechend klein fällt im Siegesfall aber der Jackpot aus. Hat ein Spieler also ein großes Budget, das er guten Gewissens im Casino einsetzen kann, sollte er sich einen Automaten mit hoher Volatilität aussuchen. Geht es ihm darum, das Spielen am Automaten auszuprobieren oder seine möglichen Verluste im Rahmen zu halten, sollte er sich hingegen an ein Gerät mit geringer Volatilität halten.

Beobachten und testen

Die größte Herausforderung für den Spieler besteht somit darin, herauszufinden, wie hoch die Volatilität eines Automaten ist. Diesen Fakt veröffentlicht weder das Casino noch der Hersteller des Automaten. Eine Möglichkeit, ihn in Erfahrung zu bringen, ist das Beobachten anderer Spieler oder das Sammeln eigener Erfahrungen. Viele Online-Casinos bieten Free Spins an, die sich gut dafür eignen, die Volatilität eines Automaten zu testen.
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