Mode im Wandel: ein Blick auf die Casino-Tischspiele

Quelle: Pixabay Die Zeiten ändern sich. Diese Binsenweisheit trifft auf fast jeden Lebensbereich zu – auch auf die Mode. Was getragen wird, hängt von der aktuellen Kultur und dem Zeitgeist ab. Da sich diese wandeln, wandelt sich ebenso die Mode. Wer sich Fotos einer belebten Einkaufsstraße aus den 1950er-Jahren anschaut und dieses Bild mit der heutigen Zeit vergleicht, erkennt schnell: Was Herren und Damen damals trugen, ist inzwischen weniger angesagt. Doch kommen wir weg vom allgemeinen Straßenbild und konzentrieren uns auf die Casinos. Hat sich die Mode auch dort geändert? Ein Blick auf die Tischspiele im Casino verdeutlicht, wie stark Fashion an den Zeitgeist gebunden ist.

Verrucht ging einst so

Eines der beliebtesten Tischspiele ist Poker. Dem Kartenspiel haftet der Ruf des Verruchten an. Gleichzeitig steht es für Coolness und Cleverness. Um zu gewinnen, sind neben Glück das bekannte Pokerface und eine smarte Strategie erforderlich. In der Tat hat sich gezeigt, dass gerade dieses kalte, emotionslose Pokerface darüber entscheiden kann, ob sich der Spielgegner manipulieren lässt oder nicht. Lady Gaga widmete diesem nicht deutbaren Gesicht sogar ein eigenes Lied. Doch wie hat eben jenes Pokerface und das leicht anrüchige Image der Tischspiele im Casino die Mode am Spieltisch beeinflusst? Darauf gibt es nur eine Antwort: maßgeblich. Wir alle haben das Bild eines Mannes im Kopf, der einen dunklen Anzug trägt, eine dicke Zigarre raucht und ein Glas Whisky vor sich stehen hat. Locker wirft er die Jetons auf den Tisch und guckt ernst in seine Karten. Arbeitet er bei der Mafia? Ist er ein steinreicher Millionär? Dieses Bild vom klassischen Tischspieler hat sich fest in unsere Köpfe eingebrannt. Auch Filmklassiker wie James Bond haben dies gefördert und fördern es noch immer. Die Realität sieht an den meisten Spieltischen der großen Casinos jedoch anders aus.

Sportlich darf es sein

Schauen wir uns die internationalen Stars und was sie beim Poker tragen an, um der Frage nach der heutigen Mode bei Tischspielen auf den Grund zu gehen. Schauspieler Jason Alexander – vor allem bekannt aus der Serie „Seinfeld“ und dem Film „Pretty Woman“ – entscheidet sich für einen schick-sportlichen Look beim Poker. Er trägt ein lässiges Freizeithemd. Mit einem legeren T-Shirt nehmen Tobey Maguire und Ben Affleck am Spieltisch Platz. Sie verdeutlichen: Poker ist ein Freizeitsport und keine vornehme Abendveranstaltung. Ganz genauso sehen es ihre Schauspielerkollegen Matt Damon und Ray Romano. Der ein oder andere unterstreicht dieses entspannte Styling noch mit einem Basecap. Um die Emotionen besser zu verdecken, setzen andere Stars gar auf eine dunkle Sonnenbrille. Doch eines bleibt bestehen: Das Outfit ist sportlich. Model und Schauspieler Shannon Elizabeth zieht den Herren gleich und nahm in einem Alltagsstyling bereits an zahlreichen Top-Turnieren im Poker teil. Quelle: Pixabay

Heute geht verrucht so

Tischspiele wie Poker üben selbst auf Nichtspieler noch immer eine immense Faszination aus. Vielleicht ist dies in ihrem mysteriösen Image begründet, denn salontauglich und legal sind sie schon längst. Darüber hinaus gilt insbesondere Poker als extrem cool, was die Beliebtheit des Spiels fördert. Wie lassen sich heutzutage Coolness und Verruchtheit in einem Look miteinander verbinden? Schauen wir uns erneut bei den Celebrities um: Bei der Stilikone und dem allseits präsenten Werbestar Kim Kardashian werden wir sofort fündig. Sie weiß sehr gut, wie sich die Frau von heute in Szene setzt. Zudem kennt sie alle Kniffe, um einen verruchten Look mit einer ordentlichen Prise Coolness zu bauen. Beim „If Only“ Texas Hold’em Poker Tournament in Kalifornien offenbart Kim, wie Fashion am Pokertisch funktioniert. Sie hat sich – wenig überraschend – für eine hautenge Hose aus schwarzem Lackleder entschieden. Welches Material könnte Verruchtheit besser repräsentieren? Zu der High Waist Hose kombiniert sie ein ebenso enges, knappes Top aus schwarzem Elasthan, das vermutlich ein Body ist. Transparente High Heels aus Plastik und eine tiefschwarze, kantige Sonnenbrille perfektionieren den Look. Kim wirkt unnahbar und dennoch verführerisch. Am Pokertisch kommt ihr üppiges Dekolleté besonders gut zur Geltung, was natürlich auch Taktik sein kann. Vielleicht beachtet manch ein Spieler dadurch weniger seine Karten und dafür mehr die herrliche Aussicht. Ein kluger Schachzug beim Poker.

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